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Hier können auch nach den Neudrossenfelder Europatagen 2021 der Live-Stream und andere Inhalte abgerufen werden!



In dieser Rubrik werden in alphabetischer Reihe sukzessive sich mit den Europatagen und der FEK e.V. verbunden fühlende Vereine und Institutionen - und vice versa - vorgestellt. Wir danken diesen herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit!

For example, Diplomatic World Institute acts in close cooperation with FEMOZA – the World Free & Special Economic Zones Federation. The creation and maintaining of a special economic zone with strong free trade and direct investment connections, is of prime concern to the institute. All actions of the Institute have the ultimate goal making an active contribution to protecting worldwide peace and prosperity. 

The global exchange of cultural and economic goods prevents war and increases personal and social wealth by acting in close cooperation with various organisations. 

In the execution of its activities, Diplomatic World Institute is in close contact with the Embassies in Brussels, Members of the European Parliament, the Directorates of the European Commission, the European Council, Members of the Belgian Government, Heads of States, plus a broad range of influential economic forums and organizations, chambers of commerce, leaders across industries, advocacy, consultancy bureaus and think tanks in Brussels and in other capital cities in Europe, linking to a global institutional base including bodies within the United Nations.

Zum Bild: CEO Diplomatic World und President des Diplomatic World Institutes (DWI), Barbara Dietrich, und CPO Diplomatic World und Direktor Innovation und TIME (Technik, Internet, Medien und Entertainment) des Instituts, Dieter Brockmeyer, bei der ersten Präsentation des DWI im Future Space Living Tomorrow in Brüssel im Juni 2019.

Diplomatic World Institute

Diplomatic World Institute is a sister organization of the Diplomatic World Magazine and is a key diplomatic-journalistic medium and influential global opinion maker and interlinks the worlds of politics, diplomacy, business and finance, economics and cultural diplomacy. In January 2021 the Diplomatic World brand turns 20 years. 

Diplomatic World Institute is registered at the United Nations Department of Economic and Social Affair (DESA) Civil Society Database. 

The Founders of the Diplomatic World Institute are Internationally renowned Experts in their Specific Fields. The Institute acts as an interface between industries, societies and organisations by creating sustainable partnerships and forums with specific focus on relevant and timely global issues such as sustainable development, global innovation, helping through its activities to create conditions conducive to understanding, trust and economic development. 

Diplomatic World Institute supports the organization of state-of-the-art events, exhibitions, masterclasses and gala events – both virtual and in-person in prestigious venues – on the themes of diplomacy, business, innovation, culture and tourism. Assisting and Improving the World through Human Diplomacy by connecting People with the World of Business, Culture and Diplomacy. Stimulated and Inspired by Holistic Innovation while Creating a Human Interface with Impact via Debate.

Die Gründung des bayerischen Ablegers der Europäischen Bewegung ließ noch etwas auf sich warten, am 5. Mai 1981 gelang dies schließlich auf Initiative der Europa-Union Bayern unter deren damaligen Vorsitzenden Rudolf Dumont du Voitel (1916-2011), einem Journalisten und ehemaligen Beamten der Europäischen Kommission, den langjährige Leser des EUROjournals noch als Mitglied der Chefredaktion kennen und schätzen. Pate standen dem Liberalen aus Nürnberg zwei Unions-Spitzenpolitiker der damaligen Zeit, Ministerpräsident Franz-Josef Strauß (1915-1988) und Bundespräsident Karl Carstens (1914-1992). Erster Präsident der EBB war der damalige Landesbank-Präsident Dr. Dr. Ludwig Huber (1928-2003), der als junger Kultusminister einst maßgeblich zur Modernisierung des Schulwesens in Bayern beigetragen hatte. Es folgten Bayerns Sozialminister und langjähriger Vorsitzender der Sudentendeutschen Landsmannschaft Franz Neubauer (1930-2015), der Islamwissenschaftler und Landesbanker Dr. Hans-Peter Linss (1928-2007) und Dr. Ingo Friedrich, langjähriger Europa-Parlamentarier und Ehrenmitglied des Hohen Haues. Der „Vater der Europaflagge“, heute EBB-Ehrenpräsident, gab sein Amt 2010 an Ulla Rüdenholz ab, die bereits seit 1991 als geschäftsführende Vizepräsidentin und dann Präsidentin maßgeblich zu der Entwicklung der letzten 30 Jahre beitrug. Heute koordiniert und organisiert Präsidium und Vorstand der Europäischen Bewegung Bayern e.V. zusammen mit Geschäftsführer Gerald Hochenberger die Aktivitäten – zu „normalen“ Zeiten etwa eine Veranstaltung im Monat – der von 121 Mitgliedsvereinen und Organisationen (vom großen VdK Sozialverband Bayern mit über 700 000 Mitgliedern bis zu kleinsten Vereinigungen wie, sagen wir mal, die FEK) getragenen EBB. Unser langjähriges EUROjournal Kollegiumsmitglied Egon Lippert, der auch im erweiterten EBB-Vorstand aktiv ist, hat zum 40jährigen Jubiläum diesen Flyer erstellt. Informationen zur Europäischen Bewegung Bayern e.V. im Jubiläumsjahr finden Sie hier.

Zum Bild: Bildcollage von EBB-Veranstaltungen der letzten Jahre, zusammengestellt von Egon Lippert.

Europäische Bewegung Bayern

40 Jahre im Dienst der europäischen Sache

Lange vor dem Vertragsschluss der Montanunion oder gar der Gründung der Europäischen Union heutiger Prägung gründete sich im Jahre 1948 die Europäische Bewegung als überparteilicher, internationaler Zusammenschluss der Freunde Europas. Erster Vorsitzender war Duncan Sandys (1908-1987), britischer Aristokrat und Politiker der Conservative Party, der sich die 1946 von seinem Schwiegervater Winston Churchill (1874-1965) aufgerufene Europäische Einigung auf die Fahnen geschrieben hatte. Die Europäische Bewegung Deutschland e.V., die im Juni 1949 unter ihrem ersten Präsidenten Paul Löbe (1875-1967), langjähriger SPD-Reichstagspräsident während der Weimarer Republik und Vorsitzender der deutschen Paneuropa-Union in den 1920er Jahren, ins Werk gesetzt wurde, zählt heute mehr als 250 Mitgliedsorganisationen von A wie ADAC bis Z wie Zentralverband des Deutschen Handwerks.

Erklärtes Ziel der regionalen Allianz aus Wirtschaft und Politik ist es, eine „Heimat für Kreative“ zu sein und Fachkräfte vom Leben und Arbeiten in der Metropolregion Nürnberg zu überzeugen. Die Wirtschaft der Metropolregion ist besonders innovationsstark. Hier werden doppelt so viele Patente angemeldet wie im deutschen Durchschnitt. Dies verdankt sie sicher auch den 20 Hochschulen mit insgesamt rund 100 000 Studierenden und knapp 50 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie den gut 150 in der Region ansässigen Weltmarktführern.

Besonders das Prinzip der „Stadt-Land-Partnerschaft“ hat die Metropolregion Nürnberg in Europa bekannt gemacht. Im Rat der Metropolregion hat jede Mitgliedskommune eine Stimme, unabhängig von Bevölkerungszahl oder Wirtschaftskraft. Im Sinne der Subsidiarität werden nur solche Projekte gemeinsam angepackt, die einen echten metropolregionalen Mehrwert haben und in der Verantwortungsgemeinschaft besser erledigt werden können als in einem kleineren Verbund. Die strategischen Ziele werden regelmäßig gemeinsam abgestimmt und weiterentwickelt.

Gleichwertige Lebensverhältnisse sind zentraler Orientierungspunkt der Metropolregion Nürnberg. Dies gilt für eine gemeinsam angestrebte Mobilitätswende ebenso wie für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung, für Kulturentwicklung und Lebensqualität in der Region ebenso wie für Strategien zum Klimaschutz.

Zum Bild: Gruppenfoto zum Aufruf zur Teilnahme an der Europawahl 2019 der Mitgliedskreise und -städte der Europäischen Metropolregion Nürnberg (Foto: Rolf Poss).

Europäische Metropolregion Nürnberg

Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte – vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,6 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 147 Milliarden Euro jährlich – das entspricht in etwa der Wirtschaftskraft von Ungarn. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise. Der Umgriff der Metropolregion Nürnberg ergibt sich aus natürlichen Verflechtungsbeziehungen, wie zum Beispiel Pendlerbewegungen, Binnenmigration, Naherholung und Tourismus. Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktionierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate machen die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.

Sehen Sie hier ein Erklärvideo zur Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Europäischer Sozialpreis

Mit der Zuspitzung auf ein soziales und solidarisches Europa regen wir unsere europäische Zivilgesellschaft durch unsere Auszeichnung EUROPÄISCHER SOZIALPREIS zur Mitverantwortung an. Der EUROPÄISCHE SOZIALPREIS setzt ein Zeichen für Menschlichkeit und macht dies durch einen öffentlichen Appell in einem Festakt deutlich.  

Auf der Mitgliederversammlung am 17. Dezember 1996 haben die Mitglieder den EUROPÄISCHEN SOZIALPREIS eingerichtet. Der EUROPÄISCHE SOZIALPREIS ist ein Preis von Bürgern für Bürger. 

Unsere Metapher „Für ein soziales und solidarisches Europa" gilt sowohl für Zivilgesellschaft als auch die Politikgestaltung in Europa (Struktur, Prozesse, Inhalt). Unsere Preisträger*innen werden alljährlich unter einem durch den Vorstand entwickelten Leitgedanken ausgewählt.   

Der EUROPÄISCHE SOZIALPREIS wird an Menschen verliehen, die sich beispielhaft für die Werte im hier beschriebenen Kontext einsetzen. Sie leisten ihren persönlichen Beitrag GEGEN Ungleichheit und soziale Ausgrenzung und FÜR Solidarität und Demokratie in unserer Gesellschaft, in Deutschland, in Europa, weltweit.

Mit der Ehrung von Menschen aus der Mitte unserer europäischen Gesellschaft, die sich durch ihr beispielhaftes zivilgesellschaftliches Engagement verdient gemacht haben, zeigen wir Defizite in der Union verstärkt auf.

Wir machen  die politischen Gestalter auf die von den Preisträgern*innen ausgeübten  Lösungsansätze aufmerksam. Die alljährlich definierten Leitgedanken und ausgezeichneten Beispiele (Best Practice) verbinden wir mit dem Appell, sie in einen sozialen und gesellschaftspolitischen Rahmen zu übernehmen bzw. sich die Erfahrungen und auch Forderungen unserer Preisträger*innen zu eigen zu machen.

Der EUROPÄISCHESOZIALPREIS wird alljährlich am 3. Oktober im Gedenken an die deutsche Wiedervereinigung, die von epochaler Bedeutung für Europa ist, verliehen. Der Preis wird ausschließlich aus Spenden finanziert. Zur Unterstützung wurde ein Stifterrat gegründet (2007).

Unsere Verbundenheit zur FEK

Bereits zu Anfang der 2000er Jahren haben sich Peter Verbata (Gründer der FEK) und Peter Schöner (Gründer Europaverein GPB e.V) kennen und schätzen gelernt.

Es ist das Ziel beider Gesellschaften über Europadebatten und das Wissen um die Geschichte und Kultur unserer Nachbarn in der Europäischen Union, Verständnis und Gemeinsamkeiten zu wecken. Beide Vereine bekennen sich zu einer Union, die in der Vielfalt geeint ist. Die Ideen der Gründerväter der Europäischen Union sind nach wie vor aktuell. Seit 2003 sind wir Partner in der Europaarbiet. Dies haben wir durch die Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit besiegelt.

Zu den Bildern: II. Internationales Europaforum in Simonskall 2003, das erste unter Beteiligung der FEK e.V. mit ihrem Gründungsvorsitzenden Peter Verbata (vorne).

Peter Schöner und Annelene Adolphs zusammen mit Rumäniens Botschafter in Deutschland, Emilian „Emil“ Hurezeanu (rechts) und FEK-Vorstandsvorsitzendem Peter Verbata in Berlin.

Teilnahme der GPB-Vorstände Peter Schöner und Annelene Adolphs an den Vorbereitungen zu den Europatagen 2015 mit Neudrossenfelds Bürgermeister Harald Hübner, Kurator PD Dr. Wolfgang Otto, FEK-Vorstandsvorsitzendem Peter Verbata, der IHK-Vizepräsidentin Dr. Laura Krainz-Leupoldt und Kulmbachs stellvertretendem Landrat Dieter Schaar (von rechts nach links).

EUROPAVEREIN GPB e.V.

Wir sind Europa

Der Europaverein GesellschaftsPolitische Bildungsgemeinschaft e.V., gegründet 1991, wirbt für die Weiterentwicklung des europäischen Einigungsprozesses

Wir betrachten uns als Brückenbauer für die Idee des Zusammenschlusses freier und demokratischer Staaten Europas und wollen zur Völkerverständigung beitragen. Ziel unseres Engagements ist ein Europa der Bürger. Wir wollen zu einer gemeinsamen europäischen Identität beitragen: WIR.SIND.EUROPA.

Unsere Mitglieder sind in 12 Nationen der Europäischen Union sowie in den Regionen Deutschlands zu Hause.  Unsere  Veranstaltungsreihen bzw. Projekte sind auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen zugeschnitten.

Der Europaverein GPB arbeitet auf der Grundlage gesellschaftspolitischer Bildungsansätze im Jugend- und Erwachsenenbereich – unabhängig und überparteilich.

EUROPAFORUM

Die Europäische Union ist eine Gemeinschaft – aber sie besteht aus 27 unterschiedlichen Staaten und Dutzenden Regionen mit unterschiedlicher Kultur und Tradition. Diese Vielfalt macht Europa manchmal kompliziert, aber auch bunt, interessant und ideenreich.

Nur Länder mit unterschiedlichen Stärken sind in der Lage, die Schwächen der anderen auszugleichen – gesellschaftlich und wirtschaftlich. Der Leitspruch der Europäischen Union drückt dies aus: „In Vielfalt geeint”.

Im Europaforum stellen wir seit 2001 unsere Partner in Europa mit den Ländern vor: Polen, Ungarn, Bulgarien, Slowakei, Tschechien, Zypern, Ukraine, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Griechenland,  Belgien, Niederlande, Frankreich, Spanien, Kroatien mit den Themenkomplexen Wirtschaft, (Zeit-) Geschichte,  Sicherheits- und Sozialpolitik u.a.m. vor. Veranstaltungsorte sind Kommunen in der EUREGIO-MAAS RHEIN. 

Seit 2015 greifen wir im Europaforum mit dem Format Europa im Dialog aktuelle und im Fokus der Europäischen Union stehende Themen wie z.B. TTIP, Flucht/Migration, Entwick­lungszusammenarbeit, Zukunft der EU auf. 

Als Schulpartner  unterstützen wir die Europaarbeit der Schulen. In der Reihe European Spring bieten wir Thementage, Aktionen und Bildungsfahrten bereits seit 1999 an. 

Mit dem von der Kulturstiftung der Sparkasse Aachen geförderten Sonderprojekt  „9. Mai – Die Geburtsstunde Europas“  mit Alexander Entel  (Jurist und Autor)  haben wir für die Laufzeit von 2019 bis 2021 starke Partner gefunden.   

Aus dem EUROPAFORUM entwickelte sich unser Projekt Europäische Lebensgefühle, in dem wir Europäische Künstler präsentieren.  Zu dieser Reihe gehören auch unsere Ausstellungen zur europäischen Erinnerungskultur. 

Zu unseren Europa - Projekten gehören auch die Europainfopunkte in Eschweiler und Stolberg. In Zusammenarbeit mit EUROPE DIRECT Aachen errichteten wir 2011 den ersten Europainfopunkt außerhalb der Stadt Aachen in der Stadt Eschweiler. 2013 haben wir die Stadt Stolberg als zweiten Partner für einen Europainfopunkt gewinnen können. Die Europainfopunkte sind in den Foyers beider Rathäuser eingerichtet.

Der EUROPA | Salon wurde 2013 eingerichtet. Unsere Intention ist,  in  angenehmer Atmosphäre und im kleinen Kreis  EUROPA  bzw.  die unterschiedlichen Facetten der EU-Politik zu diskutieren. In unserem EUROPA | Salon gestalten unsere Gäste das Programm, schlagen ihre Wunschthemen vor. So wird Europa lebendig und durchschaubar – und auch der Spaß kommt nicht zu kurz.  Unter dem Titel „Nachdenken über Europa – Standpunkte und Reflektionen“  veröffentlichen wir Themenschwerpunkte aus diesen Erörterungen.

Dazu gehört auch die Im Jubiläumsjahr 2016 (25 Jahre Europaarbeit) eingerichtete Essayreihe „Nachdenken über Europa“ (Titel des  gleichlautenden Buches, herausgegeben von Studiendirektor i.R. und Historiker Jürgen Lauer) mit unserem Mentor Prof. Dr. Winfried Böttcher.

Die Gründerin Sabine Watzlawik M.A. ist die Organisatorin der Initiative und arbeitet aktiv bei allen Projekten mit. Unterstützt wird sie bei den vielseitigen Projekten von ArchäologInnen und GrabungstechnikerInnen ihrer Grabungsfirma, namentlich Jeannine Bruse und Constanze Theurer M.A., sowie Ehrenamtlichen aus unterschiedlichen Bereichen. Im Herbst 2018 gründete sich zudem der Förderkreis AktionKulturSozial e.V., der immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Gründungsvorstand wird von Dipl. Päd.  Ursula Wagner und Prof. Dr. Wolfgang Otto geführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zu den Bildern: Der Aktionsstand von AktionKulturSozial, betreut von Sabine Watzlawik sowie den beiden ehrenamtlichen Helfern Ute Oeßelmann und Nils Ehrich (von links), erfreute sich bei den jungen Gästen der Neudrossenfelder Europatage 2019 großer Beliebtheit.

Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aller Altersgruppen unterstützen im Förderkreis um den 1. Vorstand Prof. Dr. Otto (3. von links) die Arbeit der AktionKulturSozial.

Förderkreis AktionKulturSozial

Im Jahre 2015 gründete Sabine Watzlawik M.A., Inhaberin einer archäologischen Ausgrabungsfirma in Regensburg, die AktionKulturSozial gGmbH. Die Initiative, die aus Alltagserfahrungen einer Archäologin entstand und sich anfangs besonders archäologischen Themen widmete, unterstützt inzwischen mit drei Hauptprojekten vor allem Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund. Die Aktion „Archäologie in der Box“ will dem Nachwuchs praxisorientiert und mit viel Spaß Zugang zu unseren kulturellen Wurzeln vermitteln. Unter professioneller Anleitung durch Archäologinnen und Archäologen bekommen die jungen Leute einen profunden Einblick in Ausgrabung, Restaurierung, aber auch das Leben der Menschen in verschiedenen Epochen. Später wurde diese Tätigkeit mit dem Projekt „Antike Kulturen“, das sich an minderjährige Geflüchtete richtet und diese mit der Kulturgeschichte ihrer Herkunftsländer im Nahen und Mittleren Osten vertraut machen möchte, erweitert. Ein drittes Projekt „Handwerk macht stark“ spricht Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe an und soll den Stand des Handwerks bei der Berufswahl stärken.

In Zeiten des Brexits und des zunehmenden Nationalismus in Europa ist es wichtig den Gedanken Europas zu stärken und zu fördern.

Bereits seit 2005 unterstützt die Oberfrankenstiftung die Neudrossenfelder Europatage.

Zum Bild: Der Stiftungsrat der Oberfrankenstiftung mit von links Thomas Zimmer, Andreas Starke, Bezirkstagsvizepräsident und Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Friedrich Herdan, Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Coburg, Sebastian Straubel, stellvertretender Stiftungsrat und Landrat des Landkreises Coburg, Dr. Harald Fichtner, Bezirksrat, Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin von Oberfranken, Mathias Söllner, Bezirksrat, Henry Schramm, Bezirkstagspräsident, Siegmund Schminiski, Landesobmann der bayer. Sparkassen a. D. und Klaus Peter Söllner, Landrat des Landkreises Kulmbach (Foto: Stefan Seewald).

OBERFRANKENSTIFTUNG

Die Oberfrankenstiftung, eine der größten öffentlich-rechtlichen Stiftungen Deutschlands nach Vermögenswerten, wurde 1927 vom Kreis Oberfranken errichtet. Die Stiftung verfolgt gemeinnützige Zwecke auf dem Gebiet der Volkswohlfahrt in Oberfranken unter besonderer Berücksichtigung der sozialen Verhältnisse der Bevölkerung. Der Stiftungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht: Förderung von Wissenschaft und Forschung, von Kunst und Kultur, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Heimatpflege und Brauchtum, der Bildung, der Pflege der Natur und Kulturlandschaft, sozialer Maßnahmen im Bereich der Jugend- und Altenhilfe, des bürgerlichen Engagements. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Zentrales Ziel der Paneuropa-Union, die mit dem Paneuropa-Picknick von 1989 an der österreichisch-ungarischen Grenze daran mitwirkte, den Eisernen Vorhang niederzureißen, ist heute die Errichtung einer gesamteuropäischen Föderation mit einem starken Parlament, einer von diesem gewählten europäischen Regierung sowie einer gemeinschaftlichen Außen- und Sicherheitspolitik. Sie bekennt sich zu christlichen Grundwerten und zum freiheitlichen Rechtsstaat, kämpft für Menschen- und Minderheitenrechte sowie für eine Soziale und Ökologische Marktwirtschaft. Im Europaparlament verfügt sie über eine große fraktionenübergreifende Parlamentariergruppe, der Abgeordnete aus allen wichtigen demokratischen Parteien angehören. Sie bemüht sich um einen dauernden Ideen- und Informationsfluß zwischen der Öffentlichkeit und den verantwortlichen Kräften der europäischen Integration.

Zu den Bildern: Paneuropa-Demonstration mit Bernd Posselt (2. v. r.) gegen willkürliche Grenzschließungen in Ost und West im luxemburgischen Schengen.

Die Paneuropa-Jugend vor dem Münster der Europa-Hauptstadt Straßburg.

Paneuropa-Union Deutschland

PANEUROPA ALS MOTOR - Kraft- und Ideenspender der EU

Die überparteiliche Paneuropa-Union wurde 1922 von dem böhmischen Grafen Richard Coudenhove-Kalergi gegründet und ist die älteste Bewegung zur Einigung Europas. Unter ihren Mitgliedern waren Persönlichkeiten wie Aristide Briand, Konrad Adenauer, Stefan Zweig, Albert Einstein, Bruno Kreisky oder Franz Josef Strauß. Die Nationalsozialisten verfolgten und verboten die Paneuropa-Union ebenso wie später im Ostblock die Kommunisten. 1972 übernahm der große Europäer und österreichische Kaisersohn Otto von Habsburg die Nachfolge Coudenhoves, der 1950 als Erster die höchste europäische Auszeichnung, den Karlspreis der Stadt Aachen, erhalten hatte. Otto von Habsburg gehörte wie sein fränkischer Stellvertreter Ingo Friedrich zu den prägenden Gestalten im Europäischen Parlament. Heute ist internationaler Paneuropa-Präsident der Franzose Alain Terrenoire, der schon als junger Mann am Deutsch-Französischen Vertrag mitarbeitete. Der langjährige bayerischen Europaabgeordnete Bernd Posselt leitet die Paneuropa-Union Deutschland, die über eine aktive Jugendorganisation verfügt, zahlreiche Publikationen herausgibt und sich bei ihrer Bildungs- und Begegnungsarbeit eng mit den Paneuropa-Mitgliedsorganisationen von Portugal bis in die Ukraine sowie von Schweden bis Mazedonien vernetzt. Viele weitere Informationen finden Sie auch auf www.paneuropa.org.